Dienstag, 17. Januar 2017

Tai Chi Chuan


10er und 24 Tai Chi
Freitags       10.15 Uhr Frauengruppe
Dienstags    19.00 Uhr gemischte Gruppe


Gern wird zur Entstehung des Tai Chi folgende Legende angeführt: Der Einsiedler Zhang San Feng (1279 - 1368) lebte im Wu Tan Gebirge. Eines Tages sah er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich. Er war beeindruckt über die weichen, fließenden Bewegungen der Schlange im Kampf und entwickelte daraus eine neue Kampfkunst.
Das Tai Chi hat Einfluss auf Körper, Geist und Seele. Das ganzkörperliche Training mit seiner langsam, fließenden, natürliche Bewegung führt den Körper zu einer höheren Beweglichkeit und Vitalität. Die Bewegung wird mit Ruhe und Entspannung durchgeführt und mit einer hohen Konzentration und Aufmerksamkeit auf jedes einzelne Bewegungsbild.
Verschiedene Studien ergaben, dass ein zwölfwöchiges Training von Tai Chi Chuan folgende gesundheitsfördende Auswirkungen: besserer Schlaf, Abnahme des Körpergewichts, höhere Immunabwehr, Abnahme des Blutdrucks, weniger Heißhunger, weniger Schmerzen und Gelenksteifigkeit bei Arthritis.
Was macht das Tai Chi Chuan so besonders für mich: Ich folge mit meinem Körper, meinem Geist, meinem Willen einem verinnerlichten Bild, einem Bild, was noch entspannter, noch natürlicher, noch intensiver ausgeführt werden kann, diese selbst kontrollierte, bewusst gesteuerte Bewegung hat einen sehr starken meditativen Charakter – hier wird Kampfsport, Meditation und Gesundheit vereint.


Tai Chi Chuan bedeutet ungefähr „ Das Höchste einer Faustkampfform“.
Es gibt verschiedene Hauptstile des Tai Chi. Alle benannt nach dem Familiennamen des jeweiligen Meisters wie der in Deutschland verbreitete Yang Stil. Welcher sich in seiner Entwicklung zurückverfolgen lässt auf den Meister Yang Lu Chuan(1799-1872). Yang Lu Chuan unterrichtete seinen Stil am kaiserlichen Hof in Peking.
Eine heute gängige Form des Tai Chi nennt sich Pekingform in 24 Bildern, welche 1956 von der Volksrepublik China aus dem Yangstil entwickelt und als Hauptrichtung eingeführt wurde. Daraus haben sie inzwischen weitere Formen der 48, 10 und 16 Bilder entwickelt.
Diese Formen sind auf den jährlich stattfindenden Wushu – Weltmeisterschaften zu finden.


empfehlenswerte Links:
Ärzteblatt
Diabetiker-Ratgeber
Focus



Ute Barth
Studium der Kernphysik und Pädagogik,
Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten:
Tai Chi Chuan, Qi Gong, Psychodram, Klassische Homöopathie