Dienstag, 17. Januar 2017

Qi Gong Stralsund






Stralsund - Kurse:
Montags 16.45 Uhr gemischte Gruppe  - 18er Bewegung
Montags 17.45 Uhr Frauengruppe - Lungen-Qi Gong und Milz-Qi Gong nach DYYSG
Montags 18.45 Uhr gemischte Gruppe  - 8 Brokate

Dienstags 18 Uhr gemischte Gruppe 18er Bewegung
Dienstags 19 Uhr Tai Chi

Freitags 10.15 Uhr Tai Chi

Buschenhagen - Kurs:
Mittwochs 9.00 Uhr gemischte Gruppe  - 18er Bewegung


Neugierig, dann fragen Sie nach freien Plätzen in diesen Gruppen bzw. nach Präventivkursen. Diese werden von den Krankenkassen meist anteilig für das Qi Gong als Entspannungskurs übernommen. Ein Kurs geht über die Teilnahme von 12 Trainingseinheiten. Ich bin zertifizierte Qi Gong Übungsleiterin.


Das Qi Gong ist ein Begriff der erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts unter dem Arzt Liu Guizhen für Gesundheitsübungen verwendet wurde. Das Qi (tchi) hat mehrere Bedeutungen. Es steht für die vitale Kraft des Körpers, der Atem, die Energie. „Gong“ bedeutet „Arbeit“, „Fähigkeit“ oder „Können“. Qigong Yangsheng bedeutet somit im übertragenen Sinne - Üben der Lebenskraft zur Pflege der Gesundheit.
Die älteste Hinweise auf Gesundheitsübungen in China tauchen in dem ältesten medizinischen Werk, das Huangdi Neijing auf. Über die Jahrtausende entwickelten sich viele überlieferte Körper- und Geistübungen, wie die auf den Archäologischen Fund der zwölf Nephritplättchen notierten "Jadeinschrift über das Führen des Qi" aus dem 5.-3.- Jhd. v. Chr.. Seit dem 14. Jahrhundert waren Qi-Übungen ein Bestandteil des therapeutischen Spektrums zur Behandlung von Krankheiten.
Die Entwicklung des Qigong stand in engem Zusammenhang mit den frühen philosophisch-religiösen Traditionen in China. Daher war ein radikales Verbot in der Zeit der Kulturrevolution in China nicht verwunderlich. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden spezielle Departements zur Forschung, Lehre und Behandlung mit Qigong an den Hochschulen für Traditionelle Chinesische Medizin in Shanghai, Beijing und Nanjing eingerichtet. Inzwischen sind diese Übungen auch in Amerika und Europa weit verbreitet ob mit oder ohne religiösen Hintergrund.

Sie wirken auf ganz verschiedenen Ebenen. Die Übungen dienen zum Wiedererlangen der Beweglichkeit und zur Konditionierung. Wie bei allen körperlichen Übungen in einem gewissen Ausmaß steigert es die Konzentration und Denkfähigkeit. Durch das Bewusst werden des natürlichen Atmen in Verbindung zu den einzelnen Übungen erfährt man Stärkung, Ruhe, Ausgeglichenheit. Qigong-Übungen sind leicht zu erlernen, unabhängig vom Alter oder körperlicher Verfassung. Sie sind langsam, entspannend und energetisierend.


Nach wie vor verstecken sich hinter einem Qi Gong verschiedene Bewegungsformen mit unterschiedlichsten Titeln wie der Fliegende Kranich, Meditationen vom Berg Wudang, die Acht Brokate, 18er Bewegungen, die fünf Elemente, die Spiel der fünf Tiere usw. Alle diese Formen stehen nebeneinander und sind in sich durchdacht. Die Gemeinsamkeit findet sich in folgenden Schlüsselpunkten Natürlichkeit, Entspannung, Ruhe, Vorstellungskraft und Atmung. Diese Verbindung stärkt den Organismus und die körpereigene Abwehrkraft. Die Übungen wirken regulierend auf sämtliche Organe und auf den Stoffwechsel und unterstützen die Funktionen von Verdauungs-, Herz-Kreislauf-, und Nervensystem. Somit ist Qi Gong bei allen chronischen und orthopädischen Erkrankungen und zur allgemeinen Gesundheitspflege zu empfehlen.


Ute Barth




  • Ich bin Trainerin für Tai Chi Chuan und Qi Gong (zertifiziert vom Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland) 
    1999 entdeckte ich das Tai Chi Chuan für mich in einem Park. Ich schloß mich einer Gruppe an, die dort regelmäßig trainierte. Seitdem bin ich mit Freude und Ausdauer dabei. Zu dieser Kampfkunst gesellte sich fließend das Qi Gong. Ich machte meine Übungsleiterinnenausbildung für das Qi Gong bei Pia Bitch auf Sylt. Pia Bitch leitet ein Qi Gong- und Tai Chi Chuan Schule in Berlin. Sie ist auch heute noch ein Vorbild für mich. Sie läuft die Formen weich, fließend und kraftvoll. Seither hat sich dieses anfängliche Hobby immer mehr zu einem intensiven Studium von Bewegung und Kampfkünsten verwandelt. Mit Leidenschaft beschäftige ich mich mit Bewegungsabläufen, Bewegungskoordination und Atemschulung. 
    Auf meiner Suche nach einem immer flüssigeren, leichteren Stil sind mir noch wichtige Lehrer wie Epi von der Pol, Frank Marquardt und Wilhelm Mertens begegnet. Jede weitere Stunde bei Ihnen war ihr Geld wert. Zur Zeit bin ich zweimal jährlich bei Wilhelm Mertens. Wer mehr wissen will über die Zusammenhänge von TCM und Qi Gong eine wunderbare Adresse.